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Workshops im Wintersemester 2014

Schreibtechnik für Studienanfänger_innen
Creative Writing für alle Studienrichtungen

Freitag, 31.10.2014
10:00 - 17:30
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien


Workshopbeschreibung

Wie komme ich von einer Idee über gut ausgewählte Literatur hin zum eigenen, wissenschaftlichen Text? Wie schreibe ich einen schnellen Erstentwurf, wie umgehe ich mögliche Schreibblockaden, wie kann ich den Text schließlich bis zur Abgabereife überarbeiten?
Wissenschaftliches Schreiben ist auch und vor allem eine Frage des Mutes. Diese Einführung in kreative Techniken des Schreibhandwerks dient dazu, diesen Mut hervorzulocken. Zugeschnitten auf Studienanfänger_innen in den Natur- und Geisteswissenschaften werden mittels Kurzinputs, zahlreicher praktischer Übungen und Gesprächen im Plenum folgende Themen erarbeitet:
1. Schreibprozesse
- 5 Phasen der wissenschaftlichen Textproduktion
- Freewriting
- Textüberarbeitung
2. Gliedern und Fokussieren
- gut handhabbare Forschungsfragen formulieren
- aus der Frage mittels Clustering eine Gliederung bauen
3. Lesetechnik
- mutiger und präziser Umgang mit wissenschaftlicher Literatur
- SQR-Lesemethode
Im eintägigen Workshop werden Grundlagen vermittelt. Alle Teilnehmenden erhalten Handouts zu den vermittelten Inhalten.

Die geplante Workshop-Sprache ist Deutsch. Die Workshop-Inhalte können bei Bedarf auch auf Englisch übersetzt werden.


Trainingsleitung

Eva Karel wurde erst Yogalehrerin, studierte dann Internationale Entwicklung und absolvierte schließlich die Ausbildung zur Trainerin für wissenschaftliches Schreiben am Wiener writers'studio. Die leidenschaftliche Schreiberin hält Schreibwerkstätten für Diplomand_innen an der Uni Wien sowie Seminare im writers'studio mit dem Fokus creative writing für die Wissenschaften. Darüber hinaus ist sie als Yogalehrerin und Künstlerin aktiv.

 

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Welche Sprache_n spricht die Wissenschaft? Hangi dil(ler)i bilim konuşuyor? Which language_s does science speak? 


Erster Termin: Freitag, 7.11.2014, 10:00 - 17:30
zwei Folgetermine im Wintersemester 2014/2015 werden im November gemeinsam vereinbart
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien


Workshopbeschreibung

Wie halte ich ein Referat an der Uni? Üniversitede bir sunum nasıl tutarım? How can I organize presentations?
Nasl Nasıl bir metin okuyabiliriz? Wie lese ich eigentlich einen Text? How do I read texts?
How do I write scientific texts? Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? Nasıl bir araştırma makalesi yazabiliriz?
(Benim) bilimsel ilgi ve pozisyonlarım nelerdir? What are my interests and how can I position myself? Was sind (meine) wissenschaftlichen Interessen und Positionen?
Wie kann ich mich an der Uni zurechtfinden? İhtiyaçlarıinız ve sorularınız atölye çalışması sırasında hizalamak için, dönem boyunca iki buluşma daha düzenlenecektır? How am I able to find orientation at university?
What can I do with scientific texts in different languages? Nasıl farklı dillerde bilimsel metinlerle ile başa çıkabilirim? Wie kann ich mit wissenschaftlichen Texten in unterschiedlichen Sprachen umgehen?
Günlük soru ve araştırma sorusu arasındaki fark nedir? Was ist der Unterschied zwischen einer Alltagsfrage und einer wissenschaftlichen Fragestellung? What's the difference between everyday life's questions and scientific questions?

Mit diesen und ähnlichen Fragen wollen wir uns im Workshop beschäftigen und mit unterschiedlichen Methoden den eigenen Umgang damit an der Uni bestärken. Gleichzeitig sollen gemeinsam Strategien erarbeitet werden, die Universität zu einem mehrsprachigen Raum machen können. Dafür wollen wir unsere Erfahrungen mit sowie beim Einstieg in wissenschaftliches Arbeiten austauschen. Sprache steht dabei immer auch im Zentrum und soll auch im Austausch in den Peer Gruppen, die ihr im Workshop bildet, eine Rolle spielen. Um den Workshop entlang eurer Bedürfnisse und Fragen auszurichten, wird es im Laufe des Semesters zwei Folgetermine geben.
We are looking forward to a workshop with people speaking different languages! Biz farklı diller konuşan insanlarla bir atölye çalışması yapmak isteriz! Wir freuen uns auf einen mehrtägigen Workshop mit Menschen, die verschiedenste Sprachen sprechen!

Zielgruppe: Frauen* und Trans*Personen an der Uni, deren Erstsprache nicht Deutsch ist

Kurssprachen: Deutsch als gemeinsame Sprache, weitere Sprachen zumindest Türkisch und Englisch, andere Sprachen sehr willkommen


Trainingsleitung

Marcella Merkl ist Pädagogin, politische Aktivistin und Trainerin in unterschiedlichen Kontexten. Derzeit ist sie am liebsten in der Bildungsarbeit zu den Themen Strategien im Umgang mit Homophobie und Sexismus, antidiskriminatorische Praxis und Reflexion von Machtverhältnissen tätig. Ihre Dissertation schreibt sie zum Thema "Bedeutung von Erfahrung im Kontext Sozialarbeiterischer Praxis". 

Marcella Merkl studied educational science, is political activist and trains groups in different settings. These days she is involved in trainings for dealing with homophobia and sexism, antidiscriminatory praxis and reflecting hierarchies and power. She's writing her PhD-Thesis in the topic of "The Meaning of experience in practical social work".

Günay Özayli ist Pädagogin, Mitarbeiterin im Projekt "Die Akademie geht an die Schule" an der Akademie der Bildenden Künste Wien und externe Lehrende an der Universität Graz. Der Fokus ihrer Arbeit liegt neben Ausschlüssen in Bildungsinstitutionen im Kontext von Sprache und Migration im Themenfeld Antirassismus und antidiskriminatorische Praxis und Reflexion.

Günay Özaylı, eğitim bilimleri enstitü mezunu, viyana'da güzel sanatlar akademisi proje çalışanı ve Graz Üniversitesinde misafir öğretim görevlisidir. Kendi çalışmalarının odak noktası dil ve göç bağlamında eğitim kurumlarında dışlama, ve bunun yanında anti-ırkçılık ve anti-ayrımcı uygulama ve yansıtma.

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Dagegen reden - Parolentraining für Geschlechter-gerechtigkeit


Freitag, 14.11. & Samstag, 15.11.2014 (Zweitägiger Workshop)
10:00 - 17:30
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien



Workshopbeschreibung

"Der Feminismus führt dazu, dass Männer an der Uni nun benachteiligt werden", "Qualifizierte und kompetente Frauen brauchen keine Quoten!", "Ich seh' doch, ob wer 'ne Frau ist oder nicht."
Wer kennt sie nicht, die Sprüche und Parolen, die uns meist unvermutet begegnen und in ihrer sexistischen Treffsicherheit die Theorie der Zweigeschlechtlichkeit bedienen. Was ist ihnen entgegenzusetzen, damit uns die besten Argumente nicht erst hinterher einfallen?
Der Workshop zielt auf eine Stärkung der Teilnehmer_innen in rhetorischer und argumentativer Hinsicht und soll Selbstsicherheit und Argumentationsfestigkeit fördern, um gegenüber trans*diskriminierenden, rassistischen und_oder sexistischen Aussagen Handlungs(spiel)räume zu entwickeln und gestärkter durch den (Uni-)Alltag zu gehen.
Ziel des 2-tägigen Workshops ist, praktisches Wissen zu gewinnen und eine Stärkung in "moralischer" Hinsicht sowie die Motivation zu fördern, durch couragiertes Auftreten eine Situation (diskursiv) mitzubestimmen. Wir werden die Funktionsweise einer Parole klären und uns fragen, wie dieser Paroli zu bieten ist. Was tun, wenn dagegen rationales Argumentieren nichts nutzt und wie weiß ich, welche Taktik erfolgreich ist?
Im Workshop geht es weder um Patentrezepte noch um Allerweltserklärungen, aber um einen Raum, der Möglichkeiten eröffnet, Argumentieren in einer didaktischen Mischung aus Inhalten, Kommunikationstechniken und persönlichen Einsätzen zu erproben. Um diesem Anspruch näher zu kommen werden wir unterschiedliche Methoden einsetzen: Der Erwerb von Sachkompetenz wird (auch) durch Inputs unterstützt, aber im Mittelpunkt steht die kreative Nutzung der Ressource Gruppe.

Die geplante Workshop-Sprache ist Deutsch. Die Workshop-Inhalte können bei Bedarf auch auf Englisch übersetzt werden.


Trainingsleitung

Sabine Sölkner ist Bildungssoziologin, Trainerin, politische Erwachsenenbildnerin.


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Kritik an dominanten Repräsentationsformen von Migrant_innen. Migrantische Kulturarbeit als politische Artikulationsmöglichkeit


Freitag, 28.11.2014, 10:00 - 17:30 & Samstag, 29.11.2014, 10:00 - 14:00
(Zweitägiger Workshop)
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien


Workshopbeschreibung

Das Leben von Studierenden aus sogenannten 'Drittstaaten' ist geprägt von Ausschlussmechanismen, Marginalisierungen und Fremdzuschreibungen. Auch die Universität bildet da keine Ausnahme.
Im Workshop wollen wir einerseits die Universität als Bildungs- und Kultureinrichtung kritisch zu ihrer Ausrichtung in Bezug auf Rassismus, Sexismus, Exotismus und andere Machtstrukturen befragen und eine Kritik an dominanten Repräsentationsformen von Migrant_innen an der Universität fördern. Hier sollen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen, mit denen 'drittstaatsangehörige' Student_innen am Arbeitsmarkt konfrontiert sind und was das wiederum für den Studienalltag bedeutet, eine Rolle spielen.
Auch unsere eigenen Erfahrungen und Umgangsweisen als Studierende aus 'Drittstaaten' sollen im Workshop einen Raum bekommen: Welche alltäglichen Widerstandsstrategien haben wir entwickelt? Wie organisieren wir uns gemeinsam? Wie können wir unsere Erfahrungen und unseren Umgang damit sichtbar machen und beispielsweise in künstlerische oder aktivistische Interventionen verwandeln? Hier sind die Teilnehmer_innen eingeladen eigene Beispiele oder Arbeiten von Künstler_innen und Aktivist_innen zum Workshop mitzunehmen. Wir werden auch Vereine wie maiz - Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen und Planet 10 vorstellen, die im Kulturbereich tätig sind und gegen Repräsentationsformen von Migrant_innen in der Mehrheitsgesellschaft und an der Uni kämpfen und Migrant_innen als eigene Subjekte sehen und ihre Selbstermächtigung fördern.

Die geplanten Workshop-Sprachen sind Deutsch, Türkisch und Albanisch.

Zielgruppe: Frauen* und Trans*Personen aus sogenannten 'Drittstaaten'/ einem nicht EU/EWR-Land 


Trainingsleitung

Ezgi Erol arbeitet als Soziologin, Trainerin und Jugendarbeiterin in Wien und war als Sachbearbeiterin der Hochüler_innenschaft an der Universität Wien für das Referat für ausl. Studierende und Antirassistische Arbeit tätig. Sie ist Teil des Planet 10-Kollektivs und studiert derzeit Konzeptuelle Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien mit den Schwerpunkten Video Performance und Literatur.

Xhejlane Rexhepi ist Performancekünstlerin und arbeitet im Kulturbereich von maiz - Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen, wo sie Workshops und Veranstaltungen organisiert (zuletzt: "Was heißt hier Kunst, Kultur und Medien? Eine Konferenz über Ausschlüsse und Handlungsräume in der Migrationsgesellschaft"). Derzeit studiert sie Konzeptuelle Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien.

 

 

Workshop türkce
Göçmenlerin Egemen Temsil Formlarına Eleştiri. Politik Artikülasyon imkanı olarak Göçmen Kültür
Çalışması

Üçüncü ülkelerden gelen göçmen öğrencilerin yaşamını çogunluk toplumunun dişlama ve marjinalleştirme praktikleri şekillendirmekte ve bu praktikler öğrencileri öztanımlama hakkından mahrum bırakmakta. Üniversite de bu anlamda bir istisna değil. Bu atölyede amaç, bir eğitim ve kültür kurumu olarak üniversitenin ırkçılık, cinsiyetçilik, egzotikleştirme yönelimlerini ve pratiklerini tartişmak ve bu bağlamda göçmenlerin üniversitedeki egemen temsil formlarını eleştirmeye teşvik etmektir. Bununla birlikte, üçüncü ülkelerden gelen öğrencilerin sistematik olarak emek piyasasına erişiminin sınırlandırılmasının öğrencinin gündelik yaşamını nasıl etkilediğine de bu atölyede değinilecektir.
Üçüncü ülkelerden gelen öğrenciler olarak biz de kendi deneyimlerimizden yola çıkacağız. Ne türden gündelik direniş stratejileri geliştiriyoruz? Nasıl organize oluyoruz? Kendi deneyimlerimizi nasıl görünür hale getirebiliriz? Sanat ve kültür alanı bu görünürlük için bir olanak olabilir mi?
Katılımcılar bu atölyede kendileri için örnek teşkil edebilecek sanatsal ve kültürel alandaki aktivstlerin ve sanatçılarını (video, fotoğraf...) getirebilrler. Biz de maiz ve Gezegen 10 gibi kültür alanında aktif olarak çalişmalar üreten ve göçmenlerin çoğunluk toplumunda ve üniversitede temsil formlarına karşı mücadele eden,  göçmenleri özne olarak gören ve güçlenmesine teşvik eden dernekleri tanıtacağiz.

Bü atölye üçüncü ülkelerden (Avrupa birligi ve Avrupa ekonomi alanından olmayan) kadınlar ve trans bireyler içindir. 

Ezgi Erol Viyana `da sosyolog, eğitmen, gençlik çalışanı ve Viyana Üniversitesi Öğrenci Birliğinin Yabanci Öğrenciler ve Irkçılık Karşıtı bölümünde çalıştı. Gezegen 10 Kollektifinde aktif ve şu anda Video Performans ve Edebiyat ile ilgili olarak Viyana Güzel Sanatlar Üniversitesinde Kavramsal Sanat okuyor. 

 

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Wir sind viele. Workshop zur Verschränkung von Diskriminierungserfahrungen im Universitätsalltag


Freitag, 5.12.2014 
10:00 - 17:30
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien


Workshopbeschreibung

"There is no single-issue struggle because we do not live single-issue lives."
(Audre Lorde)

"Das ist nichts für dich!", "Das ist bei euch anders!", "Und was macht ihr eigentlich überhaupt hier?" - Diskriminierung als Frau, als Trans*-Person, auf Grund von Herkunft oder Religion, Dis/ability, Alter oder sexueller Orientierung ist auch im Studienalltag leider Realität. Dabei ist es oft schwierig zu benennen, worum es genau geht, weil Diskriminierungen auch nicht eindimensional wirken. Intersektionalität - ein in den letzten Jahren immer bedeutender gewordenes Konzept - beschreibt die Verschränkung und Gleichzeitigkeit von Differenzkategorien, also von Unterschiedlichkeiten, die identitätsstiftend sein können (oder auch nicht) und die verschiedene Erfahrungen von Ein- und Ausschlüssen mit sich bringen: Was bedeutet es, als Schwarze Frau zu studieren? Wie wird lesbischen Transfrauen begegnet? Welche Rückmeldungen bekommen muslimische Studentinnen von ihrem Umfeld? Oft wirken Diskriminierung und Privilegierung auch gleichzeitig. Während ich möglicherweise auf einer Ebene privilegiert bin, weil ich heterosexuell begehre, kann es gleichzeitig sein, dass ich Diskriminierung erfahre, weil ich nicht in Österreich geboren wurde.
Ausgehend von euren Erfahrungen im Studienalltag möchten wir gemeinsam mit euch überlegen, welche Unterschiede wichtig sind oder werden, wie persönliche Diskriminierungserfahrungen und strukturelle Ausschlüsse zusammenhängen und welche Strategien möglich sind, um Ungleichheitsverhältnisse zu verändern.
Der Workshop ist partizipativ angelegt und arbeitet in verschiedenen Settings (Kleingruppe, Plenum, Halbplenum etc.) mit erlebnispädagogischen Methoden.

Die geplante Workshopsprache ist Deutsch.


Trainingsleitung

Mag.a Faika El-Nagashi, Politologin mit Arbeitsschwerpunkten u.a. zu Sexarbeit, Gender, Migration, LGBTIQ, Rassismen und Intersektionalität von Diskriminierungsformen. Langjährige Arbeit in feministisch-migrantischen Kontexten (LEFÖ), LGBTIQ Politiken (ILGA-Europe) und selbstrepräsentativen Räumen (Black-Women*_Space). Gruppentrainerin mit Schwerpunkt themenzentrierte Interaktion.

Roselies Haider, MA, hat Gender Studies und Internationale Entwicklung an der Universität Wien studiert. Trainerin im unabhängigen Tutoriumsprojekt (Erstsemestrigen- und Thementutorien), arbeitet unter anderem als Spielpädagogin und hat ihren aktivistischen Fokus auf queer-feministischen Praxen und nicht-kommerziellen Experimenten.

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Occupy TechnoScience! Lustvolle Raumnahme & Perspektiven in Natur- und Technikwissenschaften


Freitag, 12.12.2014 
10:00 - 17:30
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien


Workshopbeschreibung

Als einzige Frau* unter Männern im Seminar sitzen? Kaum weibliche* role models im Studium? Keine Lust mehr auf überraschte Blicke, wenn du doch mal einen Rock im Labor anhast? Das Gefühl ohnehin keine Perspektiven in einem männerdominierten Wissenschaftsbereich zu haben? Keine Lust mehr auf die 1000ste Diskussion zum neuesten Technikgadget?
Solche und andere Situationen sind unangenehm, nerven und lenken vom Studium und der wissenschaftlichen Arbeit ab. In diesem Workshop wollen wir Strategien ausloten, wie wir uns in männerdominierten Räumen behaupten können und wie wir angenehme Räume für uns schaffen können. Basierend auf den Erfahrungen der Workshop-Teilnehmerinnen* wollen wir herausfinden, wie diese Biographien das Lernen und Arbeiten in den Natur- und Technikwissenschaften erschweren oder auch erleichtern. Es wird also viel Raum geben, um über eure eigenen Erlebnisse zu sprechen und konkrete Strategien für eure Situationen anzudenken, für gegenseitige Stärkung und Vernetzung (ob als Erstsemestrige, als kurz vor dem Abschluss Stehende oder als bereits in wissenschaftlichen Projekten Mitarbeitende).

Um diesen persönlichen Erfahrungen auch einen Raum zu geben, wollen wir gemeinsam mit Texten aus der feministischen Wissenschaftsforschung arbeiten. Die konkrete Auswahl der Texte soll sich dabei nach euren Bedürfnissen und Vorkenntnissen richten.

Die geplante Workshopsprache ist Deutsch. Einzelne Teile und Übungen können bei Bedarf auch auf Englisch übersetzt werden.


Trainingsleitung

Mira Maiwöger ist Physikstudentin zwischen Master- und PhD-Studium und setzt sich immer wieder gerne mit feministischer Naturwissenschaftsforschung auseinander. Sie hat als FIT-Botschafterin Schulworkshops für junge Frauen abgehalten und auch als Physiktutorin nach Möglichkeiten gesucht, Erstsemestrige in ihrem Studienalltag zu unterstützen. 

Andrea*s Jackie Klaura ist Systemadministrator*in und hat Technische Informatik studiert. Xier befasst sich zudem mit feministischer Wissenschaftsforschung und macht Workshops und Trainings für emanzipatorische Gruppen.

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Die eigene Stimme finden - wissenschaftliche Sprache entschlüsseln und aneignen


Samstag, 13.12.2014 
10:00 - 17:30
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien



Workshopbeschreibung

Hast du manchmal auf der Uni das Gefühl, eine ganz neue Sprache lernen zu müssen? Bekommst du in einer Lehrveranstaltung gelegentlich den Eindruck die Einzige* zu sein, die nichts versteht? Und sagst dann lieber gar nichts, weil es immer das Falsche zu sein scheint? Hast du Schwierigkeiten schriftliche Arbeiten rechtzeitig abzuschließen? Oder tust du dir schwer damit, auf der Uni plötzlich hauptsächlich Hochdeutsch/Englisch verwenden zu müssen?
Ausschluss hat im universitären Kontext nach wie vor System. In diesem Workshop erarbeiten wir Strategien, um Ausschlussmechanismen zu erkennen und einen selbstermächtigenden Umgang damit zu entwickeln. 'Die eigene Stimme finden' bedeutet in diesem Zusammenhang zu einem (schriftlichen und mündlichen) Ausdruck zu kommen, mit dem eine* sich selbst wohl fühlt - etwa durch Methoden wie Freewriting oder Schreib-/Lesegruppen. Die Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer_innen sollen explizit berücksichtigt werden.

Die geplante Workshop-Sprache ist Deutsch. Die Workshop-Inhalte können bei Bedarf auch auf Englisch übersetzt werden.


Trainerin

Vera Schwarz ist Politikwissenschafterin und Trainerin aus dem ÖH-Tutoriumsprojekt (Erstsemestrigen- und Thementutorien). Sie bildet an der Uni Wien STEOP-Mentor_innen aus. Ihre Dissertation schreibt sie zum Thema Rassismus und Klassismus unter Wiener Jugendlichen.

 

 

Vorsitz

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Richard Gamauf
Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte
Tel.: +43-1-4277-34411 oder     0664-60277 20500
Fax: +43-1-4277-834411
E-Mail

Büro

Mag.a Barbara Schaffer (Juristin)
Universitätsring 1 (Stiege VI, 2. Stock), 1010 Wien
Tel.: +43-1-4277-20502
Fax: +43-1-4277-820502
E-Mail

Silvia Wieser, BA
Universitätsring 1 (Stiege VI, 2. Stock), 1010 Wien
Tel.: +43-1-4277-20501
Fax: +43-1-4277-820501
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