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Sitzungstermine SS 2017

Mittwoch, 22. März 2017

Mittwoch, 26. April 2017

Mittwoch, 24. Mai 2017

Mittwoch, 21. Juni 2017

März 2017: Hörtipp

Auf Ö1 7 Tage lang nachhören: Radiokolleg - Wenn Grenzen überschritten werden

März 2017: Veranstaltungstipp

Am Donnerstag, dem 23. März 2017, findet ab 14.00 Uhr im Juridicum Wien, Dachgeschoss, die Tagung des Forschungsverbundes Gender & Agency der Universität Wien

Gender & Agency: Wissen X Macht

statt.

Protagonistinnen* sind Birgit Sauer (Eröffnungsvortrag), Paul Scheibelhofer, Christa Nebenführ, Hanna Hacker, Dudu Kücükgöl, Michelle Proyer, Tarek Alaswad und Erzsébet Barát (Gender & Agency Lecture).

Für Verköstigung ist gesorgt - für unsere Planungen bitten wir um Anmeldung unter genderandagency@univie.ac.at.

Es gibt auch eine Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/events/1384722714917703/1390067327716575/?notif_t=like&notif_id=1488396544405685

Jänner 2017: Arbeitskreismitglied Univ.-Ass. Mag. Dr. Susanne Hochreiter im dieStandard.at

Univ.-Ass. Mag. Dr. Susanne Hochreiter spricht mit Brigitte Theißl vom Standard zum Thema "Auf der Suche nach einer Sprache, die nicht diskriminiert".

Nachzulesen unter:

http://derstandard.at/2000051773350/Auf-der-Suche-nach-einer-Sprache-die-nicht-diskriminiert

Jänner 2017 / Vortrag der 17. Ringvorlesung Gender Studies „Gleichheit_en“ Teil I

**Mehr als gleiche Rechte! Gleichstellungspolitik – wie weiter?**

Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Maihofer (Universität Basel)

 

Dienstag, 24.01.2017 / 18.30 Uhr

HS B, Campus Universität Wien, Hof 2.1

Spitalgasse 2-4

1090 Wien

 

Dieser Vortrag wird sich aus zwei unterschiedlichen Richtungen dem Thema Gleichheit nähern. In einem ersten Schritt wird es um die Frage gehen, was es mit dem Gleichheitsbegriff zu tun hat, dass das aktuelle Verständnis offizieller Gleichstellungspolitik, wie schon an der gängig gewordenen Bezeichnung deutlich wird, sich inzwischen häufig auf einige wenige Themen (wie gleicher Zugang zu Bildung, Beruf, Führungspositionen, Vereinbarkeit, gleicher Lohn) reduziert und auf das bloße Erreichen gleicher Rechte verengt hat. Wichtige Themen (wie sexuelle Belästigung, häusliche Gewalt, Sexismus) sind damit nicht (mehr) wirklich im Begriff der Gleichstellungspolitik aufgehoben. Zudem besteht  offensichtlich derzeit kein allgemeiner gesellschaftlicher Konsens (wenn er denn je bestanden hat) darüber, dass es nicht lediglich um rein formale, sondern materielle Gleichheit geht. Das begünstigt gerade im Rahmen neoliberaler Transformationsprozesse ein verstärktes Ausklammern der gesellschaftlichen Verantwortung für die Herstellung materieller Bedingungen, die für die Realisierung tatsächlicher Gleichstellung unabdingbar sind. Hintergrund wird eine Studie sein, die im Herbstsemester mit einigen Studierenden am Zentrum Gender Studies durchgeführt wird. In ihr werden das aktuelle Verständnis junger Erwachsener von der offiziellen Gleichstellungspolitik untersucht werden. In einem zweiten Schritt wird es um die Frage gehen, weshalb Begriffe wie Freiheit, Selbstbestimmung oder Emanzipation, die für die frühere Frauenbewegung neben dem Begriff der Gleichheit zentral waren, immer mehr in den Hintergrund geraten sind und weshalb sie gerade in letzter Zeit wieder vermehrt in feministischen Debatten präsent sind. Abschließend werden einige Thesen zur Neubestimmung feministischer Politik formuliert, in denen das Verhältnis von Gleichheit und Differenz aus der Perspektive der Freiheit kritisch reflektiert und zu erweitern versucht wird.

Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Maihofer ist seit 2001 Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies der Universität Basel. Ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit umfasst Geschlechtertheorie, Gesellschaftstheorie und Geschlechterforschung.

Konzeption:

Univ.-Doz.in Dr.in Maria Mesner

Dr.in Sushila Mesquita

Mag.a Katrin Lasthofer

Jänner 2017: Isabelle Wülbeck stellt sich als Ansprechperson für Anliegen der Studierenden vor:

"Wir leben leider immer noch in einer Gesellschaft, in der Diskriminierung und sexuelle Belästigung zum Alltag gehören. Da Hochschulen kein von der Gesellschaft abgetrennter Raum sind, lassen sich diese Phänomene auch hier beobachten. Das bedeutet jedoch nicht, dass betroffene Personen gezwungen sind, diese Geschehnisse einfach hinzunehmen.

Falls Sie als Student_in an der Universität Wien von irgendeiner Diskriminierungsform (z.B. aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Identität, sexuelle Orientierung, Religion, Alter, psychischer/physischer Gesundheit etc.) oder sexueller Belästigung betroffen sind, wenden Sie sich bitte an Isabelle Wülbeck.

Konkrete Beispiele für die oben erwähnten Formen der Diskriminierung wären: Sie tragen ein Kopftuch und werden deshalb von Professor_innen und/oder Kommiliton_innen herablassend behandelt oder müssen unangebrachte Kommentare über sich ergehen lassen?  Andere Personen äußern sich abfällig über Ihre sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität oder erkennen diese schlichtweg nicht an? Sie haben eine Beeinträchtigung, welche Ihnen den Zugang zu gewissen Lehrveranstaltungen unmöglich macht? Deutsch ist nicht Ihre Muttersprache, es wird Ihnen jedoch verwehrt, Seminararbeiten auf Englisch zu verfassen? Professor_innen und/oder Kommiliton_innen berühren ohne Einverständnis Ihren Körper oder drängen Sie zu sexuellen Handlungen, die Sie selbst nicht möchten? Dies sind nur einige Beispiele einer Liste, die leider schier endlos weitergeführt werden könnte.

Gemeinsam mit Ihnen wird eine weitere Vorgehensweise erarbeitet. Hierbei werden Ihre persönlichen Daten und Angaben selbstverständlich vertraulich behandelt, und unter keinen Umständen Maßnahmen ergriffen, die Sie persönlich nicht möchten! Falls gewünscht, gibt es jedoch Möglichkeiten rechtliche Schritte einzuleiten, die Konsequenzen für jene Personen mit sich ziehen, von denen diese Diskriminierung beziehungsweise Übergriffe ausgehen.

Diskriminierung und sexuelle Übergriffe haben an Hochschulen keinen Platz! Gehen wir gemeinsam dagegen vor!"

KONTAKT:

Isabelle Wülbeck

Vertreterin* der Student_innen im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen

E-Mail: isabelle.wuelbeck@reflex.at

Aktuell / Dezember 2016

Unter den Titel "50 Jahre Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen" stellte der Arbeitskreis seine Feier am 2. Dezember 2016 anlässlich der Gründung vor 25 Jahren. Mit dem Titel sollte signalisiert werden, dass Gleichbehandlung- und Gleichstellungsarbeit an der Universität Wien sich sogar nach 25 Jahren noch immer (zum Teil) alten aber auch neuen Herausforderungen zu stellen hat.

Näheres finden Sie unter Veranstaltungen und Dokumentationen.

Aktuelles / Juni 2016

Im "Kurier" vom 17. Juni 2016 ist ein Artikel über den AK erschienen, in dem über Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung an der Universität Wien berichtet wird.

Der Arbeitskreis freut sich, ab 1. 6. 2016 die Juristin Frau Mag.a Barbara Schaffer als Verstärkung unseres Teams begrüßen zu dürfen.

Zu beachtende gleichbehandlungsrechtliche Vorgaben bei Stellenbesetzungen können auf unserer Homepage unter gleichbehandlung.univie.ac.at/bei-stellenbesetzungen-zu-beachtende-gleichbehandlungsrechtliche-vorgaben/ nachgelesen werden.

Aktuell / Mai 2016

Die Neuauflage 2016 der vom Arbeitskreis erstellten Broschüre über sexuelle Belästigung ist erschienen. Hier können Sie die pdf-Datei herunterladen.

Vorsitz

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Richard Gamauf
Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte
Tel.: +43-1-4277-34411 oder     0664-60277 20500
Fax: +43-1-4277-834411
E-Mail

Büro

Mag.a Barbara Schaffer (Juristin)
Universitätsring 1 (Stiege VI, 2. Stock), 1010 Wien
Tel.: +43-1-4277-20502
Fax: +43-1-4277-820502
E-Mail

Silvia Wieser, BA
Universitätsring 1 (Stiege VI, 2. Stock), 1010 Wien
Tel.: +43-1-4277-20501
Fax: +43-1-4277-820501
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