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Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Universität Wien

1. Wofür ist der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen zuständig?

Der seit 1991 an der Universität Wien bestehende Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist ein vom Senat der Universität eingesetztes Kollegialorgan. Ihm gehören 21 Mitglieder sowie 42 Ersatzmitglieder aus allen im Senat vertretenen Gruppen von Universitätsangehörigen an.

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen hat folgende Aufgaben:

  • Diskriminierungen durch Universitätsorgane entgegenzuwirken;
  • Universitätsorgane und Universitätsangehörige in Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Frauenförderung zu beraten und zu unterstützen;
  • Agenden der Gleichbehandlung ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung wahrzunehmen;
  • Ausübung der Informations-, Mitwirkungs- und Kontrollrechte in Gleichbehandlungsfragen und in Personalangelegenheiten;
  • Mitwirkung und Kontrolle in Berufungs- und Habilitationsverfahren;
  • Erhebung von Beschwerden an die Schiedskommission;
  • Erhebung von Beschwerden sowie Antragstellung auf Erstattung von Gutachten an die Bundes-Gleichbehandlungskommission;
  • Ausarbeitung eines jährlichen Tätigkeitsberichts für den Universitätsrat und das Rektorat.

Die Mitglieder des Arbeitskreises wirken bei der Behandlung der Personalangelegenheiten mit. Sie haben die Berechtigung, mit Einwilligung der Betroffenen Akteneinsicht zu nehmen sowie alle Ausschreibungstexte und Anstellungen zur Kenntnis zu nehmen.

2. Wofür ist der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen NICHT zuständig?

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist kein Entscheidungsorgan, sondern übt begleitende Kontrolle aus.

3. Vertraulichkeit

Wenden sich Betroffene mit einem Problem an den Arbeitskreis, wird der konkrete Fall mit ihrer Einwilligung an die entsprechenden Organe der Universität Wien herangetragen.

Für die Mitglieder des Arbeitskreises besteht Amtsverschwiegenheit.

4. Verfahren/ Ablauf

Hat der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Grund zur Annahme, dass die Entscheidung eines Universitätsorgans eine Diskriminierung von Personen auf Grund ihres Geschlechts darstellt, ist er berechtigt, innerhalb von zwei Wochen die Schiedskommission anzurufen.

Wichtig: Betrifft die Beschwerde des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen eine Entscheidung über die Begründung, eine wesentliche Veränderung oder die Beendigung eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses, ist die Vollziehung der Entscheidung des Universitätsorgans bis zur Entscheidung der Schiedskommission unzulässig.

Der Arbeitskreis unterstützt, berät und begleitet die Betroffenen bei der Lösung ihrer Anliegen. 

Vorsitz

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Richard Gamauf
Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte
Tel.: +43-1-4277-34411 oder     0664-60277 20500
Fax: +43-1-4277-834411
E-Mail

Büro

Mag.a Barbara Schaffer (Juristin)
Universitätsring 1 (Stiege VI, 2. Stock), 1010 Wien
Tel.: +43-1-4277-20502
Fax: +43-1-4277-820502
E-Mail

Silvia Wieser, BA
Universitätsring 1 (Stiege VI, 2. Stock), 1010 Wien
Tel.: +43-1-4277-20501
Fax: +43-1-4277-820501
E-Mail
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